FIA-FT3-Sicherheitstanks für Rennsport, Rallye und weitere Wettbewerbsfahrzeuge. Hier finden Sie Sicherheitstankzellen und Komplettsysteme in unterschiedlichen Bauformen, Größen und Ausführungen – vom kompakten Racell- oder Wellcell-Tank über ATL-Systeme mit Deckplatte bis hin zu Ersatz-Tankzellen und weiteren FIA-FT3-Tanks.
Vor der Auswahl müssen Einbaumaße, Tankvolumen, Zulassung und Kennzeichnung sowie der tatsächliche Lieferumfang geprüft werden. Deckplatte, Einbaugehäuse, Tankschaum, Befüllung, Entlüftung und Leitungsanschlüsse sind nicht bei jeder Variante vollständig enthalten und müssen passend zum Fahrzeug und zum geltenden Reglement zusammengestellt werden.
Unsere FIA-FT3-Topseller
Unterhalb der Kategorien zeigen wir Ihnen drei besonders häufig gewählte FIA-FT3-Sicherheitstanks als schnellen Einstieg in unser Sortiment. Weitere Bauformen, Größen, Komplettsysteme und Ersatz-Tankzellen finden Sie in den jeweiligen Unterkategorien.
zugelassen nach FIA FT3 incl. ZertifikatFIA Hologrammsticker im Preis inbegriffen!ATL SA-AA-070 (ATL115)Länge x Breite x Höhe = 602 x 437 x 234mmDie Lieferung ist incl. Stahl-Deckplatte mit Tankverschluss für Innenbetankung, Absauganschlüssen, und Entlüftung- und Rücklaufanschlüssen.
FIA-FT3-Sicherheitstanks werden in zahlreichen Renn-, Rallye- und Wettbewerbsfahrzeugen eingesetzt. Im Unterschied zu einem einfachen starren Kraftstoffbehälter besteht ein Sicherheitstank in der Regel aus einer flexiblen Tankzelle, die für den Motorsporteinsatz geprüft, gekennzeichnet und in eine geeignete Einbaukonstruktion integriert wird.
In dieser Kategorie finden Sie unterschiedliche Tankbauformen und Systemlösungen: kompakte Racell- und Wellcell-Tanks, ATL-Sicherheitstanks mit vorbereiteter Deckplatte, reine ATL-Ersatz-Tankzellen sowie weitere FIA-FT3-Tanks unterschiedlicher Hersteller.
Je nach Produkt handelt es sich um eine reine Tankzelle oder um ein vorbereitetes System mit Deckplatte, Tankdeckel und Anschlüssen. Der genaue Lieferumfang muss bei jedem Artikel einzeln geprüft werden. Einbaugehäuse, Befestigung, Befüllung, Tankentlüftung, Tankgeber, Kraftstoffleitungen und weitere Komponenten können zusätzlich erforderlich sein.
Die passende Tankart auswählen
Die vier Unterkategorien erleichtern die Auswahl nach Bauform und Lieferumfang:
Racell & Wellcell Sicherheitstanks: kompakte Tankzellen für begrenzte Einbauräume und unterschiedliche Tankvolumen.
ATL Sicherheitstanks mit Deckplatte: vorbereitete Systeme mit bereits montierter Deckplatte und verschiedenen Anschlüssen.
ATL Ersatz-Tankzellen: reine Ersatzbehälter für bestehende und eindeutig zuordenbare ATL-Tanksysteme.
Weitere FIA FT3 Sicherheitstanks: markenoffene Auswahl weiterer Hersteller, Tankserien und Spezialbauformen.
Unterhalb der Kategoriekacheln zeigen wir drei ausgewählte Topseller als schnellen Einstieg. Das vollständige Sortiment finden Sie in den jeweiligen Unterkategorien.
FIA-FT3-Standard und aktuelles Reglement
Die Kennzeichnung eines Sicherheitstanks gibt Auskunft über Hersteller, Tanktyp, Standard und weitere für die Identifikation wichtige Angaben. Welche Tankausführung in einer bestimmten Fahrzeugklasse vorgeschrieben oder zulässig ist, richtet sich nach dem jeweils aktuellen Reglement des zuständigen Verbandes, der Rennserie und der konkreten Fahrzeuggruppe.
Vor dem Kauf und vor jedem Wettbewerbseinsatz sollten deshalb geprüft werden:
Vorgaben zu Einbaugehäuse, Befestigung und Abschottung.
Die Produktbezeichnung „FIA-FT3-Sicherheitstank“ ersetzt nicht die Prüfung der konkreten Kennzeichnung und des aktuell gültigen technischen Reglements.
Kennzeichnung und Nutzungsdauer kontrollieren
Die Herstellerkennzeichnung der Tankzelle sollte nach dem Einbau zugänglich und lesbar bleiben. Sie darf nicht durch Halterungen, Verkleidungen oder das Einbaugehäuse dauerhaft verdeckt werden.
Zulässigkeit und Nutzungsdauer richten sich nach der Kennzeichnung der konkreten Tankzelle, den Herstellerunterlagen und dem jeweils geltenden Reglement. Ein äußerlich unbeschädigter Tank ist nicht automatisch zeitlich unbegrenzt für den Wettbewerbseinsatz zulässig.
Vor dem Kauf einer Ersatz-Tankzelle sollten vorhandene Herstellerdaten, Artikelnummern und Tankabmessungen dokumentiert werden. Fotos des Typenschildes beziehungsweise der Kennzeichnung erleichtern die eindeutige Zuordnung.
Reine Tankzelle oder vollständiges Tanksystem?
Eine reine Sicherheitstankzelle ist noch kein vollständiges Kraftstoffsystem. Abhängig von Tankausführung und Fahrzeug werden weitere Komponenten benötigt.
Dazu können gehören:
Tankdeckplatte,
Tankdeckel oder Einfüllstutzen,
Einbaugehäuse beziehungsweise Schutzbehälter,
stabile Tankhalterung,
Kraftstoffvorlauf und Rücklauf,
Tankentlüftung mit Überschlagschutz,
Tankgeber und Füllstandsanzeige,
interner Ansaugschlauch oder Tank-Pickup,
interne oder externe Kraftstoffpumpen,
FIA-Kraftstoffproben-System,
kraftstoffbeständige Schläuche und Anschlüsse.
Bei jedem Artikel muss geprüft werden, welche Bauteile bereits enthalten sind. Abgebildete Deckplatten, Gehäuse, Anschlüsse oder Leitungen gehören nicht automatisch zum Lieferumfang.
Tankvolumen richtig bestimmen
Das erforderliche Tankvolumen richtet sich nach Motorleistung, Kraftstoffverbrauch, Renndauer, Tankstrategie und vorgeschriebener Sicherheitsreserve. Gleichzeitig beeinflusst das Kraftstoffvolumen das Fahrzeuggewicht und die Gewichtsverteilung.
Bei der Planung sollten berücksichtigt werden:
durchschnittlicher und maximaler Kraftstoffverbrauch,
Renndauer beziehungsweise Etappenlänge,
Aufwärm-, Trainings- und Auslaufrunden,
notwendige Sicherheitsreserve,
zulässiges Tankvolumen laut Reglement,
verfügbarer Einbauraum,
Gewicht und Schwerpunktlage des gefüllten Tanks.
Ein deutlich zu großer Tank benötigt mehr Bauraum und kann unnötiges Gewicht mit sich bringen. Ein zu kleiner Tank reduziert dagegen die Reichweite und kann zu einer ungünstigen Kraftstoffstrategie führen.
Einbaumaße vollständig prüfen
Nicht nur Länge, Breite und Höhe des Tankkörpers sind entscheidend. Deckplatte, Tankdeckel, Leitungsanschlüsse und Entlüftung vergrößern den tatsächlichen Platzbedarf.
Vor der Bestellung sollten kontrolliert werden:
Außenmaße der Tankzelle,
Position und Höhe der Deckplatte,
Platz zum Öffnen des Tankdeckels,
Freiraum für Schlauchbögen und Anschlüsse,
Zugänglichkeit für Wartung und Ausbau,
Platz für Einbaugehäuse und Befestigung,
Abstand zu Auspuff, Antrieb und beweglichen Fahrzeugteilen.
Die Tankzelle darf nicht unter Spannung in einen zu kleinen Bauraum gedrückt werden.
Einbaugehäuse und mechanischer Schutz
Eine flexible Tankzelle benötigt abhängig von Bauform und Reglement ein geeignetes Einbaugehäuse oder eine vergleichbar schützende Konstruktion. Das Gehäuse muss die Tankzelle aufnehmen, ohne sie zu quetschen oder an scharfen Kanten zu beschädigen.
Der Tank sollte geschützt sein vor:
Scheuern und Reibung,
scharfen Blechkanten,
Steinschlag und Unterbodenkontakt,
Hitze von Auspuff und Motor,
beweglichen Fahrwerks- und Antriebsteilen,
möglichen Unfallverformungen,
punktueller Belastung durch Halterungen.
Gehäuse und Halterung müssen ausreichend stabil sein und dürfen die Tankzelle nicht durch Schrauben, Nieten oder ungeschützte Kanten beschädigen.
Tank sicher und spannungsfrei befestigen
Das vollständige Tanksystem muss gegen Bewegung in Längs-, Quer- und Hochrichtung gesichert werden. Kraftstoffleitungen, Einfüllschlauch oder Tankdeckplatte dürfen nicht als Halterung dienen.
Halterahmen und Spannbänder müssen so ausgeführt sein, dass die Tankzelle beziehungsweise das Einbaugehäuse großflächig gehalten wird. Punktuelle Quetschungen und scharfkantige Halterungen sind zu vermeiden.
Nach den ersten Fahrten sollte die Befestigung erneut kontrolliert werden, da sich Halterungen und Unterlagen setzen können.
Deckplatte und Anschlussausstattung
Die Deckplatte bildet die zentrale Schnittstelle zwischen Tankzelle und Kraftstoffsystem. Je nach Ausführung können dort verschiedene Funktionen zusammengeführt werden:
Kraftstoffvorlauf,
Rücklaufleitung,
Tankentlüftung,
Tankdeckel beziehungsweise Befüllung,
Tankgeber,
interne Kraftstoffpumpe,
FIA-Kraftstoffproben-System.
Deckplatten sind nicht automatisch zwischen unterschiedlichen Tankserien austauschbar. Form, Lochbild, Dichtfläche und Anschlussposition müssen zur konkreten Tankzelle passen.
Vorlauf, Rücklauf und Leitungsquerschnitt
Die benötigten Leitungsquerschnitte richten sich nach Motorleistung, Kraftstoffbedarf, Pumpenleistung, Kraftstoffdruck und Leitungslänge. Vergaseranlagen stellen andere Anforderungen als Hochdruck-Einspritzsysteme.
Zu kleine Anschlüsse, unnötige Adapter oder starke Querschnittsreduzierungen können die Kraftstoffversorgung beeinträchtigen. Auch Rücklauf und Tankentlüftung müssen ausreichend dimensioniert sein.
Gewinde, Dichtkonus und Anschlussstandard müssen exakt zum verwendeten Leitungssystem passen.
Tankentlüftung und Überschlagschutz
Während des Kraftstoffverbrauchs muss Luft in den Tank nachströmen können. Beim Betanken und bei Erwärmung muss verdrängte Luft beziehungsweise Kraftstoffdampf kontrolliert entweichen.
Eine ungeeignete oder blockierte Tankentlüftung kann Unterdruck, Überdruck, eine schlechte Kraftstoffversorgung oder Probleme beim Betanken verursachen.
Die Entlüftungsleitung sollte mit einem geeigneten Überschlagventil kombiniert werden. Dieses kann den Austritt größerer Kraftstoffmengen bei starker Schräglage oder einem Fahrzeugüberschlag begrenzen.
Normale Kraftstoff-Rückschlagventile sind nicht automatisch als Tankentlüftungsventile geeignet.
Direkte Befüllung oder Außenbetankung
Je nach Deckplattenausführung wird der Sicherheitstank direkt über einen Tankdeckel oder über eine separate Außenbetankung befüllt.
Bei einer Außenbetankung müssen folgende Komponenten aufeinander abgestimmt sein:
äußerer Tankdeckel,
Einfüllstutzen,
Füllschlauch,
Tankanschluss,
Rückschlag- oder Befüllventil,
Tankentlüftung.
Der Füllschlauch sollte knickfrei und möglichst mit gleichmäßigem Gefälle zum Tank verlegt werden. Eine zu kleine Entlüftung kann dazu führen, dass Kraftstoff im Einfüllsystem zurückstaut.
Tankgeber und Füllstandsanzeige
Tankgeber und Anzeigeinstrument müssen technisch zusammenpassen. Zu prüfen sind unter anderem Geberlänge, Lochbild, Widerstandskennlinie und Betriebsspannung.
Bei Tanks mit Sicherheits-Tankschaum müssen bewegliche Geberteile frei arbeiten können. Tankschaum, Ansaugschläuche und interne Leitungen dürfen den Geber nicht blockieren.
Die angezeigte Kraftstoffmenge sollte nach dem Einbau kontrolliert und bei Bedarf kalibriert werden.
FIA-Kraftstoffproben-System
Je nach Fahrzeugklasse und Wettbewerbsserie kann eine Einrichtung zur Entnahme einer Kraftstoffprobe erforderlich sein. Die konkrete Kupplung, Anschlussgröße und Einbauposition richten sich nach dem aktuellen Reglement.
Ein Probenahmesystem kann über die Deckplatte oder über die Kraftstoffleitung eingebunden werden. Es muss zugänglich, sicher befestigt und mit dem verwendeten Kraftstoff kompatibel sein.
Sicherheits-Tankschaum
Viele FIA-FT3-Tankzellen enthalten offenporigen Sicherheits-Tankschaum. Dieser unterteilt den freien Gasraum innerhalb des Tanks und erschwert die schnelle Ausbreitung einer Flammenfront.
Zusätzlich reduziert der Schaum starke Kraftstoffbewegungen bei Kurvenfahrt, Beschleunigung, Bremsmanövern und Fahrten auf unebenem Untergrund.
Der Tankschaum ist kein garantierter Explosionsschutz unter allen denkbaren Unfallbedingungen. Seine Wirkung hängt unter anderem von Tankkonstruktion, Kraftstoffart, Schaumzustand, Einbau und Beschädigungen ab.
Catchtank oder Swirl Pot zusätzlich einplanen
Auch ein Sicherheitstank kann bei sehr niedrigem Füllstand und hohen Quer- oder Längsbeschleunigungen kurzfristig Luft an der Kraftstoffentnahme ansaugen.
Je nach Fahrzeug und Kraftstoffsystem kann deshalb ein zusätzlicher Catchtank beziehungsweise Swirl Pot sinnvoll oder erforderlich sein. Dieser unterstützt die kontinuierliche Versorgung der Hochdruckpumpe.
Ein Catchtank ersetzt jedoch weder die korrekte Tankbefestigung noch eine funktionierende Haupttankentlüftung.
Kraftstoffverträglichkeit aller Komponenten
Tankzelle, Tankschaum, Deckplattendichtung, Ansaugschläuche, Leitungen und Anschlüsse müssen für den verwendeten Kraftstoff geeignet sein.
Besondere Aufmerksamkeit ist erforderlich bei:
E85 und hohen Ethanolanteilen,
Methanol,
speziellen Rennkraftstoffen,
längerer Lagerung mit gefülltem Tank.
Die Eignung eines einzelnen Bauteils bedeutet nicht automatisch, dass das gesamte Tanksystem mit jeder Kraftstoffart kompatibel ist. Maßgeblich sind die Herstellerangaben der jeweiligen Komponenten.
Dichtheits- und Funktionsprüfung nach dem Einbau
Nach der Montage muss das vollständige Kraftstoffsystem kontrolliert geprüft werden.
Zu kontrollieren sind:
Tankzelle und Deckplattendichtung,
Tankdeckel und Befüllung,
Vorlauf- und Rücklaufanschlüsse,
Tankentlüftung und Überschlagventil,
Tankgeber und elektrische Durchführungen,
interne Pumpen oder Ansaugschläuche,
FIA-Kraftstoffproben-System,
sämtliche Leitungen und Verschraubungen.
Die Prüfung sollte auch bei laufender Kraftstoffpumpe beziehungsweise unter dem vorgesehenen Betriebsdruck erfolgen. Feuchte Stellen, Kraftstoffgeruch oder nachlassender Kraftstoffdruck müssen vor dem Fahrbetrieb untersucht werden.
Regelmäßige Kontrolle und Wartung
Sicherheitstank und Kraftstoffsystem sollten regelmäßig überprüft werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen:
Beschädigungen und Scheuerstellen,
Kraftstoffspuren oder auffälliger Geruch,
lockere Halterungen und Anschlüsse,
Zustand von Dichtungen und Leitungen,
Funktion der Tankentlüftung,
Zustand von Tankschaum und Kraftstofffiltern,
lesbare Tankkennzeichnung,
Übereinstimmung mit dem aktuellen Reglement.
Nach einem Unfall, Überschlag oder einer starken Verformung im Tankbereich muss das vollständige Tanksystem vor dem weiteren Einsatz geprüft werden.
Passenden FIA-FT3-Sicherheitstank auswählen
Für eine sichere Auswahl sind möglichst vollständige Angaben erforderlich:
Fahrzeug und Fahrzeugklasse,
Wettbewerbsserie und Reglement,
benötigtes Tankvolumen,
verfügbarer Einbauraum,
gewünschte Tankbauform,
erforderliche Deckplattenausstattung,
Kraftstoffart,
geplante Befüllung und Entlüftung,
vorhandenes Kraftstoffleitungssystem.
Bei Fragen zur passenden Tankgröße, Tankbauform, Deckplatte, Befestigung oder zum erforderlichen Zubehör unterstützen wir Sie gerne bei der Zusammenstellung eines vollständigen FIA-FT3-Tanksystems.
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